Bahnindustrie

(2) Wie sind die Zugsparten von Siemens und Bombardier aufgestellt?

Eine neue Fusion in der europäischen Bahnindustrie sei nur eine Frage der Zeit, heißt es bei Siemens - als Reaktion auf die neue Konkurrenz aus China. Eine Zusammenlegung bei Siemens und Bombardier hätte deutliche Auswirkungen auf den Standort Wien. Hier die acht wichtigsten Antworten zur Situation heute.

(2) Wie sind die Zugsparten der beiden Unternehmen aufgestellt?

Nach Problemen in den vergangenen Jahren, etwa durch die verspätete Auslieferung von ICE-Zügen an die Deutsche Bahn, ist das Zuggeschäft von Siemens inzwischen wieder in der Spur. Heute kommt die Sparte mit Standorten unter anderem in Krefeld, Erlangen, Berlin, München und Wien auf einen Jahresumsatz von fast acht Milliarden Euro und eine Rendite von knapp neun Prozent.

Beide Hersteller haben große Standorte in Wien

Anders sieht es bei Bombardier aus. Die Bahnsparte des kanadischen Anbieters, der auch Flugzeuge baut, ist zwar ähnlich groß. Aber der Konzern steckt in den roten Zahlen und hatte im Bahngeschäft den Abbau von weltweit rund 5.000 Jobs angekündigt.

Unklar ist, wie stark dies die deutschen Standorte mit 8.500 Beschäftigten treffen wird, darunter Hennigsdorf, Görlitz, Bautzen, Kassel, Mannheim, Braunschweig und Siegen.

White Paper zum Thema

Bombardier: Wiener Werk von Kürzungen nicht betroffen

Das Management will seine Pläne im Juli vorstellen. Bombardier hatte erst vergangenes Jahr 1.430 Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen, um die Standorte profitabel zu machen. Das Werk von Bombardier in Wien sei von den Sparplänen nicht betroffen, hieß es zuletzt im Februar dieses Jahres.

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