Bahnindustrie

Siemens mit Alstom: Fusion der Bahnsparten könnte erst 2019 kommen

Die geplante Fusion der Bahnsparten von Siemens und Alstom gestaltet sich schwieriger als gedacht - sie könnte nicht mehr im laufenden Jahr, sondern erst 2019 kommen.

Die geplante Zug-Allianz zwischen Siemens und dem französischen Wettbewerber Alstom könnte sich um mehrere Monate verzögern. Wegen erweiterter Vorbereitungen für den kartellrechtlichen Antragsprozess sowie Datenerfassungen in vielen Ländern sei ein Abschluss der Transaktion erst im ersten Halbjahr 2019 nicht auszuschließen, teilte Alstom in Paris mit.

Ursprünglich sollte der Deal zum Ende des Kalenderjahres 2018 abgeschlossen werden. Siemens und Alstom hatten die Zug-Allianz im vergangenen Herbst angekündigt.

Eckdaten zum Unternehmen

Der neue Verbund kommt auf rund 15 Mrd. Euro Umsatz, Aufträge von 61 Mrd. Euro und 62.300 Beschäftigte. Der Hauptsitz soll bei Saint-Ouen bei Paris angesiedelt werden. Das kombinierte Unternehmen wird weiter an der Pariser Börse notiert sein. (dpa/apa/red)

Aktuell dazu:

Fusion der Bahnsparten von Siemens und Alstom einen Schritt weiter >>

Vor der Fusion: Verwaltungsräte von Siemens Alstom stehen fest >>

Gut für Siemens: Paris vergibt riesigen TGV-Auftrag an Alstom >>

Hintergrund:

Aufspaltung oder Zerschlagung: Wie die Industrie ihr Gesicht verändert >>

Verwandte tecfindr-Einträge