Windkraftindustrie

Siemens Gamesa plant deutliche Einschnitte

Die spanische Windkrafttochter von Siemens steht in einem scharfen Wettbewerb mit dem dänischen Weltmarktführer Vestas - während der gesamten Branche der Rückgang der Aufträge zusetzt.

Windkraftindustrie Siemens Siemens Gamesa Vestas Windkraft Ergebnisse

Der kriselnde Windkraftkonzern Siemens Gamesa will mit deutlichen Einsparungen bis 2020 die Profitabilität steigern. Die Kosten sollten bis dahin um rund 2 Mrd. Euro gesenkt werden, teilte die Siemens-Tochter mit. Die operative Rendite (Ebit-Marge) solle im laufenden Jahr auf 8 bis 10 Prozent von zuletzt 7 bis 8 Prozent erhöht werden.

Siemens Gamesa hatte im vergangenen Jahr zweimal die Gewinnerwartungen gesenkt und daraufhin den Finanzchef ausgetauscht und einen Stellenabbau angekündigt. Der in Spanien ansässige Konzern, an dem der Energieversorger Iberdrola beteiligt ist, steht im scharfen Wettbewerb mit dem Weltmarktführer Vestas. (reuters/apa/red)

Aktuell dazu:

White Paper zum Thema

Siemens Gamesa gewinnt den bisher größten Auftrag >>

Siemens Gamesa will bis zu 6.000 Arbeitsplätze streichen >>

Siemens als Flottenverband - und die Risiken für Joe Kaeser >>

Deutliche Auftragsrückgänge bei Nordex >>

Verwandte tecfindr-Einträge