Windkraftindustrie

Siemens Gamesa kehrt in die Gewinnzone zurück

Der spanisch-deutsche Windturbinen-Hersteller Siemens Gamesa hat in ersten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft.

Der spanisch-deutsche Windturbinen-Hersteller Siemens Gamesa hat die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Im ersten Quartal 2018/19 (Oktober bis Dezember) stand ein Nettogewinn von 18 Mio. Euro zu Buche, wie die Siemens-Tochter im baskischen Zamudio mitteilte. Ein Jahr zuvor wies Gamesa einen Verlust von 35 Mio. Euro aus.

Das um Restrukturierungskosten bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 4 Prozent auf 138 Mio. Euro. Die operative Umsatzrendite lag mit 6,1 (Vorjahr: 6,3) Prozent aber noch unter der Zielmarke von 7,0 bis 8,5 Prozent für das Gesamtjahr. Grund dafür seien die niedrigen Preise für Windräder an Land (onshore), die den im vergangenen Jahr hereingenommenen Aufträgen zugrunde lägen.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal dank der florierenden Verkäufe von Windrädern auf hoher See (offshore) um 6 Prozent auf 2,26 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal soll auch das Onshore-Geschäft wieder wachsen. Der Auftragseingang ging im Quartal um 13 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro zurück, weil das Offshore-Geschäft vorübergehend schwächelte. Bis 2025 rechnet Siemens Gamesa aber mit einem weltweiten Marktwachstum von 20 Prozent pro Jahr in diesem Geschäft. Das Umsatzziel von rund 10,5 Mrd. Euro für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 sei bereits zu 92 Prozent mit Aufträgen unterlegt. (reuters/apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge