Personalia

Siemens-Chef Hesoun wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei Casinos Austria

Siemens-Chef Wolfgang Hesoun folgt Walter Rothensteiner als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Casinos Austria AG (CASAG). Weiters neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden ÖBB-Managerin Erika Stark-Rittenauer und ÖBAG-Direktorin Christine Catasta.

Im Juli war Aufsichtsratschef Walter Rothensteier von seiner Position als langjähriger Chef des Aufsichtsrats der CASAG zurückgetreten. Als Nachfolger wurde Ende September Sazka-Chef Robert Chvatal, gewählt. Dieser wird nun Vizepräsident, Siemens-Chef Wolfgang Hesoun übernimmt den Vorsitz. Neu im Aufsichtsrat sind nun auch Christine Catasta, Direktorin der ÖBAG, und Erika Stark-Rittenauer, Senior Expert Compliance bei der ÖBB Holding. Hesoun ist seit 2010 Vorsitzender des Vorstandes der Siemens AG Österreich und seit 2019 Präsident des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Die frühere CEO von PwC Österreich Christine Catasta ist seit Oktober 2020 Leiterin des ÖBAG-Beteiligungsmanagements. Erika Stark-Rittenauer hat als Anwältin einer Magic-Circle-Law Firm langjährige Erfahrung im Compliance und Kartellrecht gesammelt und arbeitet nun im Compliancebereich.

"Für die Casinos Austria AG war 2020 ein Jahr der Weichenstellungen. Mit der Beilegung des Aktionärsstreits, dem Abschluss eines Syndikatsvertrages zwischen der ÖBAG und der Sazka-Group und der Einleitung einer Restrukturierung im Zuge der Corona-Pandemie gab es weitreichende Änderungen für die gesamte Unternehmensgruppe. Die Neuaufstellung des Kontrollgremiums ist der Schlussstein in diesem Jahr der Veränderungen", erklärt ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid. 

Ein Schwerpunkt für das kommende Jahr soll in der Unternehmensgruppe das Thema Spielerschutz werden. ÖBAG-Vorstand und Lotterien-Aufsichtsrat Thomas Schmid: „Wir wollen das Thema Spielerschutz auf die Agenda aller Stakeholder setzen und haben dazu auch eine unabhängige IHS-Studie zu den wirtschaftlichen Folgen von Spielsucht beauftragt.“ Mit den Ergebnissen dieser Studie sollen unter anderem auch in weiterer Folge ein konkretes Zielbild zum Spielerschutz sowie notwendigen Maßnahmen zur Steigerung des Spielerschutzes erarbeitet werden.