Beleuchtungsindustrie

Serbisches Komponentenwerk von Zumtobel startet Serienproduktion

Ein Jahr nach Baubeginn startet der Vorarlberger Leuchtenhersteller in seinem neuen Werk in Serbien mit der Serienproduktion von Komponenten. Die Produktion von Leuchten soll in wenigen Wochen starten, so Zumtobel.

Beleuchtungsindustrie Zumtobel Serbien Standort Vorarlberg Alfred Felder

Der börsennotierte Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel hat in seinem neuen Werk im serbischen Nis Mitte Juli - ein Jahr nach Baubeginn - die Serienproduktion für den Komponentenbereich gestartet. Der Start der Leuchtenproduktion erfolge Ende August, teilte Zumtobel mit. Die offizielle Eröffnung sei für Ende September geplant.

Eckdaten zum Werk

"Das neue Werk der Zumtobel Group in Nis trägt wesentlich dazu bei, unseren Weg in die Zukunft zu ebnen und wieder auf Kurs zu kommen" so Zumtobel-Chef Alfred Felder. Mit dem neuen Produktionsstandort, der eine wichtige Ergänzung des bestehenden Produktionsnetzwerks darstelle, "können wir unseren europäischen Kernmarkt besser bedienen und unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verbessern".

"Die Stärken von Nis und Dornbirn nutzen"

Das neue Werk in Nis und das bestehende Komponentenwerk in Dornbirn arbeiteten in einer symbiotischen Partnerschaft zusammen, mit dem klaren Ziel, die Stärken beider Standorte zu nutzen, heißt es in der Mitteilung weiter. Aus diesem Grund würden Produktgruppen mit hohem Preisdruck von Dornbirn nach Serbien verlegt, das Komponentenwerk in Dornbirn werde weiter eine wichtige Säule des Produktionsnetzwerkes der Zumtobel Group bleiben. "Angesichts der herausfordernden globalen Marktbedingungen liegt der Fokus auf der Steigerung von Effizienz und Effektivität, was mittelfristig zu einer entsprechenden Anpassung der Produktionskapazitäten des Komponentenwerkes in Dornbirn führt."

White Paper zum Thema

Das Werk in Nis umfasse rund 40.000 Quadratmeter und werde innerhalb des Zeitrahmens und der geplanten Investition von rund 30,6 Mio. Euro fertiggestellt. Bis zur Eröffnung im September 2018 werde das lokale Team mehr als 350 Mitarbeiter zählen. (apa/red)

Aktuell zu Zumtobel:

INDUSTRIEMAGAZIN - Interview
mit Alfred Felder: „Nicht alles rund gelaufen“ >>

Zumtobel weiter unter Druck: "Sämtliche Strukturen auf den Prüfstand" >>

Zumtobel: Hauptversammlung lehnt Entlastung von Schumacher ab >>

Verwandte tecfindr-Einträge