Wirtschaftspolitik

"Sehr gute Chemie": Donald Trumps U-Turn gegenüber Peking

In einer Reihe von Äußerungen in dieser Woche signalisiert US-Präsident Trump eine komplette Kehrtwende bei seinem Kurs gegenüber China - ein Land, das der Amerikaner in seinem Wahlkampf mit schweren Vorwürfen überzogen hat. Heute sagt Trump: "Wir haben eine sehr gute Chemie."

US-Präsident Donald Trump wirft China nicht mehr vor, seine Währung zu manipulieren. Die Chinesen seien "keine Währungsmanipulatoren", sagte Trump in einem Interview mit dem "Wall Street Journal".

Während des Wahlkampfs hatte der Immobilienmilliardär Peking fortwährend beschuldigt, seine Währung zu manipulieren, um seine Exporte billiger zu machen und der verarbeitenden Industrie in den USA zu schaden. Nun sagte Trump, dies habe Peking seit Monaten nicht mehr getan.

Das erhoffte entscheidende Entgegenkommen Chinas

Trump hatte sich vor wenigen Tagen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im US-Bundesstaat Florida getroffen. Dabei hätten sie eine gute Beziehung aufgebaut, sagte Trump nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Washington. "Ich denke, wir haben eine sehr gute Chemie", sagte der US-Präsident. Xi wolle den USA "mit Nordkorea helfen". (afp/apa/red)