Emissionshandel

Schweiz will beim Emissionshandel der EU mitmachen

Die Schweiz will ihren Emissionshandel an das System der EU anschließen. Der Emissionshandel soll den Ausstoß von Klimagiften in die Atmosphäre eingrenzen - aufgrund des massiven Widerstands von Verursachern sind die Europäer damit allerdings kaum erfolgreich.

Der europäische Markt für den Emissionshandel soll künftig auch die Schweiz einschließen. Die Regierung in Bern gab grünes Licht für eine Verknüpfung ihres Handelssystems mit dem der Europäischen Union, wie sie berichtete.

Derzeit nehmen 54 Schweizer Firmen teil

Mit dem Emissionshandel sollen die Treibhausgasemissionen gesenkt werden. In der Schweiz nehmen daran zurzeit 54 Firmen aus den Bereichen Zement, Chemie, Pharma, Raffinerien, Papier, Fernwärme und Stahl teil.

Im Emissionshandelssystem der EU sind rund 12.000 Anlagen der Energiewirtschaft und energieintensiver Industrien erfasst. Die Europäische Kommission habe dem EU-Rat ebenfalls Vorschläge für ein Abkommen unterbreitet. Die Schweizer Regierung rechnet mit einer Unterschrift noch heuer. Dem Abkommen müssen das Schweizer Parlament sowie alle EU-Parlamente noch zustimmen. (dpa/apa/red)