Kfz-Industrie

Schwarzmüller kurbelt Umsatz deutlich nach oben

Der oberösterreichische Fahrzeugbauer hat seine Ziele für 2015 weit übertroffen - vor allem das Geschäft mit Neufahrzeugen waren ein Treiber. Die neue Ausrichtung auf Branchen wie die Bauindustrie werde beibehalten, so Konzernchef Roland Hartwig.

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Der Fahrzeugbauer Schwarzmüller mit der Zentrale in Freinberg (Bezirk Schärding) in Oberösterreich hat sein Umsatzziel für 2015 übertroffen: Statt der erwarteten 300 wurden es 310 Mio. Euro und ein Plus von 14 Prozent, teilte die Firma in einer Presseaussendungen mit. Bis 2020 sollen die Lieferzeiten verkürzt und der Umsatz um 50 Prozent auf 450 Mio. Euro gesteigert werden.

Neufahrzeuge als Treiber

Zur Umsatzsteigerung hätten vor allem die Neufahrzeuge beigetragen. Die Zahl der produzierten Stück sei um 8,3 Prozent auf 7.800 gesteigert worden. Von 2011 bis 2015 sei die Produktion der Neufahrzeuge insgesamt um 30 Prozent gesteigert worden. "Vor allem die Ausrichtung auf neue Branchenschwerpunkte wie die Bau- und die Entsorgungswirtschaft hat diese Entwicklung unterstützt", sagt CEO Roland Hartwig.

Der seit Anfang Februar an der Spitze des Fahrzeugbauers stehende CEO will nun die Produktionsstandorte optimieren und vor allem die Liefertermine und Durchlaufzeiten verkürzen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Hartwig mit einer Umsatzsteigerung von 10 Prozent auf 340 Mio. Euro.

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Schwarzmüller beschäftigt aktuell rund 2.200 Mitarbeiter. Neben den Produktionsstandorten in Hanzing (Österreich), Zebrak (Tschechien) und Budapest (Ungarn) bietet die Firma ein europaweites Netz von 350 Servicestützpunkten. (APA/red)

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