Flugzeugindustrie

Schwache Nachfrage drückt Gewinn von Honeywell

Der amerikanische Luftfahrtzulieferer Honeywell korrigiert seine Gewinnerwartung nach unten. Grund sind höhere Zahlungen an Flugzeughersteller und eine schwächere Nachfrage nach Hubschraubern. Der Hersteller beliefert Bombardier, Textron und General Dynamics.

Honeywell General Dynamics Bombardier Luftfahrtindustrie Ergebnisse

Der Luftfahrtzulieferer Honeywell hat seine Prognose für das laufende Jahr präzisiert und erwartet jetzt in der Spitze weniger Gewinn als bisher. Das Unternehmen, das Bombardier, Textron und General Dynamics mit Flugzeugteilen beliefert, teilte mit, höhere Zahlungen an Flugzeughersteller und eine schwächere Nachfrage nach Hubschraubern belasteten die Geschäftsaussichten.


Zudem gebe es anhaltende Verzögerungen bei Luft- und Raumfahrtprogrammen. Außerdem hätten Zu- und Verkäufe sowie die Neuordnung der Sparten Automatisierung und Kontrolltechnik die Prognose beeinflusst.


Man erwarte nun für dieses Jahr einen Gewinn je Aktie von 6,60 bis 6,64 Dollar, verglichen mit der bisherigen Prognose von bis zu 6,70 Dollar. Der Kernumsatz ohne Zukäufe werde um ein bis zwei Prozent sinken, verglichen mit einem zuvor prognostizierten Rückgang von einem Prozent. (reuters/apa/red)