Mineralölindustrie

Schoeller-Bleckmann: Verlust wegen Abwertungen in den USA

Der österrreichische Ölfeldausrüster SBO meldet für das Halbjahr einen Verlust wegen Abschreibungen von Konzerntöchtern in den USA im Zuge der Coronakrise. Mit einer Eigenkapitalquote von 42 Prozent bleibe die Bilanzstruktur aber "äußerst solide", so das Unternehmen.

Eine Abwertung von Vermögen bei Töchtern in Nordamerika drückt beim börsennotierten Ölfeldausrüster SBO das Halbjahresergebnis ins Minus. Statt positiven 12 Mio. Euro werde das Betriebsergebnis (EBIT) mit 9 Mio. Euro negativ sein, teilte SBO mit.

Das Ergebnis nach Steuern werde bei minus 12 Mio. Euro liegen, nach positiven 17,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019. Das EBIT betrug voriges Jahr bis Juni 38,9 Mio. Euro.

Der Halbjahresumsatz habe sich im Jahresabstand von 236,2 Mio. auf 185 Mio. Euro verringert, erklärte SBO weiter - die endgültigen Zahlen kommen wie geplant am 27. August.

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Als Grund für die nicht zahlungswirksamen Wertminderungen bei Nordamerika-Töchtern verweist SBO auf das durch Covid-19 stark beeinflusste globalen Wirtschaftsumfeld.

Mit 42 Prozent Eigenkapitalquote bleibe die Bilanzstruktur äußerst solide, Ende 2019 waren es 42,3 Prozent gewesen. Die Nettoverschuldung sei seit Jahresende von 20,1 auf 7 Mio. Euro gesenkt und das Gearing von 5,4 auf 2 Prozent verbessert worden. Den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit habe man seit Mitte 2019 von 38,2 auf 50 Mio. Euro erhöht. (apa/red)