Anlagenbau

Schoeller-Bleckmann: Schäden in Texas vergleichsweise gering

Trotz dramatischer Verwüstungen des Wirbelsturms "Harvey" meldet der österreichische Ölfeldausrüster, die Schäden an seinen Standorten in Texas seien vergleichsweise gering.

Die Werke von Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) in Houston/Texas sind von Hurrican Harvey nur wenig betroffen. Trotz der dramatischen Verwüstungen, die Harvey in der Region angerichtet hat, kam es nur zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Arbeit an den SBO-Standorten.

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Bei Beginn des Hurricans wurden sofort Sicherungsmaßnahmen eingeleitet, die Arbeit wurde gestoppt und die Mitarbeiter angewiesen, zu Hause zu bleiben. Bis Mitte der Woche hielt SBO die Standorte geschlossen, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Hochfahren für nächste Woche geplant

Zur Stunde ist der Betrieb mit etwa 30 Prozent der Belegschaft wieder in Gang. Im Laufe der nächsten Woche ist geplant, die Produktion wieder voll aufzunehmen, wenn alle Zufahrtstraßen wieder frei sind.

"Wir haben sofort Schritte eingeleitet, um die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten. Betroffenen Mitarbeitern, die Schaden erlitten haben, wird im Rahmen von Soforthilfe-Maßnahmen geholfen", sagt SBO-CEO Gerald Grohmann. "Unsere Produktion ist vom Hurrikan nur wenig betroffen."

Eckdaten zum Unternehmen

SBO beschäftigt in Houston an fünf Standorten in ihren Tochtergesellschaften rund 500 Mitarbeiter. SBO ist Weltmarktführer bei Hochpräzisionsteilen aus hochlegiertem Stahl und führender Anbieter von Schlüsselkomponenten für die Oilfield Service-Industrie.

Schwerpunkt sind amagnetische Bohrstrangkomponenten sowie High-Tech Downhole Tools für das Bohren und Komplettieren von Directional und Horizontal Wells. SBO beschäftigt derzeit weltweit 1.295 Mitarbeiter (31. Dezember 2016: 1.200), davon in Ternitz in Österreich 310 und in Nordamerika inklusive Mexiko 633.

(red)

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