Arbeitsmarkt

Schließung von Modine in Kärnten: Sozialplan kommt

Nach der Schließung des Werks von Modine in Kärnten waren jetzt die Verhandlungen über einen Sozialplan erfolgreich. Die Kosten wollen die amerikanischen Eigentümer nicht allein tragen. Das Land und das AMS beteiligen sich.

Nach der Schließung des Modine-Werks in Kötschach-Mauthen in Kärnten sind die Verhandlungen über einen Sozialplan erfolgreich abgeschlossen worden.

150 Menschen ohne Arbeit

Mit der Schließung hatten 150 Mitarbeiter ihre Jobs verloren. Mehr dazu: Modine: Konzern in Übersee überlässt Mitarbeiter ihrem Schicksal >>

Wie der ÖGB bekannt gab, beinhaltet der Plan eine freiwillige Abfertigung und ein Punktesystem, welches soziale Belange berücksichtigt.

Laut Betriebsrat Michael Gassmayer wurde auch eine Arbeitsstiftung beschlossen, an deren Finanzierung sich Konzern, Land Kärnten und Arbeitsmarktservice beteiligen würden: "In Anbetracht der Differenzen im Vorfeld freut uns diese Einigung ganz besonders."

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Ende November hatte es geheißen, dass die Verhandlungen mit dem US-Konzern über einen Sozialplan gescheitert waren. Dann wurde doch weiterverhandelt.

Am Donnerstag sollen die Mitarbeiter über die Details des Plans informiert werden.

Amerikaner haben das Werk erst im November 2016 gekauft

Der Modine-Konzern hatte das Wärmetauscher-Werk im Bezirk Hermagor erst im November 2016 gekauft. Weil der Betrieb nach wie vor finanzielle Stützen des Mutterkonzerns brauchte, hatte man am 13. November die Entscheidung über die Schließung getroffen. (apa/red)

Rückblick zur Schließung:
Kärntner Metallverarbeiter Modine: 150 Mitarbeiter müssen gehen >>