Schiffbau

Schiffbau-Messe SMM: Digitalisierung als großer Trend

Während die Branche der Schiffbauer weltweit unter Druck ist, geht es auf der großen Schiffbau-Messe SMM in Hamburg um die Trends Digitalisierung, umweltfreundlichere Antriebstechniken und Sicherheit. Zwei Drittel der Aussteller kommen von außerhalb Deutschlands.

Weltweit haben Schiffbau und Schifffahrt mit schwachen Märkten zu kämpfen - die globalen Probleme der Branche und die vergleichsweise noch gute Auslastung deutscher Werften sind Thema der internationalen Schiffbau-Messe SMM in Hamburg.

Noch bis kommenden Freitag wollen mehr als 2.150 Aussteller in der Hansestadt neue Produkte zeigen, rund 50.000 Fachbesucher werden nach Angaben der Hamburg Messe erwartet. Neben der Digitalisierung geht es bei dem Branchentreffen auch um umweltfreundliche Antriebstechniken und die Sicherheit der Schifffahrt.

Flaute in der Container-Schifffahrt

Der Seeverkehr bleibt insgesamt in einer schwierigen Lage. Vor allem die darbende Container-Schifffahrt mit niedrigen Frachtraten der Reedereien sorgt für Probleme. Deutschlands Schiffbauer schlugen sich dabei zuletzt noch relativ gut: In den ersten vier Monaten des Jahres waren bei ihnen nach Angaben des Verbands für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) Aufträge über neun Schiffe im Wert von 1,3 Milliarden Euro eingegangen. Im Mai kamen von der malaysischen Genting Group Bestellungen für zehn Schiffe über 3,5 Milliarden Euro hinzu.

Mit rund 18.000 Mitarbeitern - fast 600 mehr als 2014 - ging es mit der Beschäftigung in Deutschland zuletzt wieder aufwärts. Experten werden benötigt, um die Nachfrage nach Kreuzfahrtschiffen und anderen technisch komplexen Einzelprojekten erfüllen zu können.

Begleitet wird die Hamburger Messe von einem Konferenzprogramm. Zwei Drittel der Aussteller haben ihren Firmensitz außerhalb Deutschlands. (dpa/apa/red)

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