Coronavirus

Scania schickt 19.000 Mitarbeiter in Zwangsurlaub

Der Lastwagen- und Bushersteller Scania beurlaubt in der anhaltenden Corona-Krise fast seine gesamte Belegschaft in Schweden. Die Voraussetzungen für einen laufenden Betrieb hätten sich aufgrund der Krise deutlich verschlechtert, weshalb die Maßnahme für das Personal im Hauptsitz des Unternehmens und in den Fabriken in Schweden ergriffen werden müsse, sagte Scania-Sprecher Hans-Ake Danielsson.

Betroffen sind rund 19.000 Mitarbeiter. Die meisten Angestellten sollen in Kurzarbeit nur noch dienstags und mittwochs arbeiten, die Mitarbeiter in der Produktion werden bis zum 13. April gänzlich beurlaubt.

Scania hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, große Teile seiner Produktion in Europa zu stoppen. Als Grund dafür hatten die Schweden den Mangel an Komponenten und große Störungen in der Lieferanten- und Logistikkette infolge der Verbreitung von Covid-19 in Europa angegeben. Neben den schwedischen Fabriken sollten auch diejenigen in Frankreich und den Niederlanden davon betroffen sein. (dpa/apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge