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SBO mit tiefem Abschwung

Der Umsatz brach um 34,6 Prozent auf 291,2 Millionen Euro ein, der Auftragseingang halbierte sich auf 235,1 Millionen Euro, und unterm Strich stand nach Steuern ein Verlust von 21,7 Millionen Euro - nach 32,3 Millionen Euro Überschuss im Jahr davor.

CEO und Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann

Die Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) mit Sitz in Ternitz ist ein österreichischer börsennotierter Hersteller von Hochpräzisionsteilen für die Oilfield Service-Industrie. Schwerpunkt sind amagnetische Bohrstrangkomponenten für die Richtbohrtechnologie. Darüber hinaus produziert die Gruppe Bohrmotoren und Bohrwerkzeuge. SBO beschäftigte per 31. Dezember 2015 weltweit 1.135 Mitarbeiter, davon 376 am Unternehmenssitz in Ternitz und 126 an verschiedenen Standorten in UK sowie 399 Mitarbeiter in Nordamerika und Mexiko. 2015 wurden 31 Lehrlinge ausgebildet.

Vorstandsvorsitzender und CEO Gerald Grohmann zu denUmsatzentwicklungen des vergangenen Jahres:

"Die Öl- und Gas-Industrie hat im Jahr 2020 den tiefsten Abschwung seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Wir haben uns sehr rasch auf das geänderte Umfeld eingestellt und dadurch im Jahr 2020 ein ausgeglichenes operatives Betriebsergebnis erzielt. Im Übergangsjahr 2021 setzen wir zielgerichtete Maßnahmen, um das Momentum des Aufschwungs zu nutzen. Der Anstieg der Ölpreise gibt die Richtung unserer Industrie vor. Aus den restriktiven Investitionen in die Exploration von Öl und Gas vor und während der COVID-19-Pandemie könnte ein deutlicher Nachholeffekt einsetzen, der die Nachfrage nach SBO Produkten in den kommenden Jahren noch einmal beschleunigen sollte." (red)

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