Chemische Industrie

Sattes Gewinnplus bei Sika - mitten im Übernahmekampf

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika legt ein Rekordergebnis hin - und das mitten im Kampf gegen eine Übernahme durch den französischen Konkurrenten Saint-Gobain.

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika hat nach einem Rekordergebnis seine Mittelfristziele bekräftigt. Bis 2020 strebt die Firma, die seit Jahren in einem Übernahmestreit mit dem französischen Konkurrenten Saint-Gobain steht, einen Betriebsgewinn (Ebit) von mehr als 1 Mrd. Franken an. 2017 waren es 896 Mio. Franken (778,6 Mio. Euro), wie Sika mitteilt.

Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen ein Umsatzplus von zehn Prozent an und will die Betriebsgewinnmarge überproportional steigern.

Saint-Gobain strebt seit drei Jahren die Übernahme an

Den Reingewinn steigerte Sika vergangenes Jahr um 14,5 Prozent auf den Rekordwert von 649 Mio. Franken. Die Aktionäre sollen 111 Franken Dividende je Aktie erhalten - um 15 Franken mehr als vergangenes Jahr. Der Umsatz wuchs um 8,7 Prozent auf 6,25 Mrd. Franken.

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Saint-Gobain versucht seit drei Jahren, die Kontrolle über Sika zu erlangen. Der Ausgang der Auseinandersetzung hängt von einem Gerichtsentscheid ab, der in den kommenden Wochen erwartet wird. (reuters/apa/red)