Pharma

Sanofi will in Frankfurt mehrere Hundert Stellen schaffen

Nach dem Rauswurf von Firmenchef Christopher Viehbacher beim französischen Pharmakonzern Sanofi hat die deutsche Tochter Sorgen um einen Kahlschlag am Standort Frankfurt-Hoechst zurückgewiesen.

Sanofi Pharmaindustrie

Nach dem Rauswurf von Firmenchef Christopher Viehbacher beim französischen Pharmakonzern Sanofi hat die deutsche Tochter Sorgen um einen Kahlschlag am Standort Frankfurt-Hoechst zurückgewiesen. Ganz im Gegenteil kündigte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Martin Siewert, am Donnerstag einen Arbeitsplatzaufbau an.

"Wir wollen hier weiter wachsen, wir wollen weiter aufbauen und beabsichtigen, hier weiter zu investieren." Dem Vernehmen nach soll an dem Standort eine höhere dreistellige Zahl an Jobs für die Produktion eines neues Medikaments für Zuckerkranke geschaffen werden.

Siewert betonte, dass der Standort Frankfurt auch in den kommenden Jahren von der Einführung neuer Arzneimittel profitieren werde: "Ich bin mir sicher, dass unter dem Strich ein Aufbau stehen wird." Das Frankfurter Werk ist laut Sanofi der weltweit größte Produktionsstandort für Insulin. Von den 6.900 Beschäftigten vor Ort arbeiten rund 3.000 in der Herstellung von Diabetes-Medikamenten.

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Sanofi hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass sich die Gruppe mit sofortiger Wirkung von Viehbacher trennt. Übergangsweise soll sich Verwaltungsratschef Serge Weinberg um die Geschäfte kümmern. (APA/dpa)

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