Derivate

Salzburg AG: Spekulation auch beim Energieanbieter?

Auch die Salzburg AG handle mit Derivaten und Swaps, konkret seien diese Geschäfte im Geschäftsbericht des Energie-Unternehmens des Jahres 2011 ausgewiesen. Darauf wies die grüne Bürgerliste der Stadt Salzburg unter Berufung auf den Geschäftsbericht 2011 in einer Aussendung hin. Das Energie-Unternehmen weist Vorwurf der Spekulation vehement zurück.

Der Vorstand der Salzburg AG, Vorstandssprecher August Hirschbichler und Vorstandsdirektor Leonhard Schitter, wiesen den Vorwurf der Spekulation in einer ersten Stellungnahme entschieden zurück: "Wir sind sauber, wir handeln und kalkulieren stets konservativ, der Vorwurf der Spekulationsgeschäfte der Grünen entbehrt jeder Grundlage."

Die Salzburg AG bestreitet aber nicht, mit Derivaten und Swaps zu handeln. "Um das Zinsänderungsrisiko zu reduzieren, hat auch die Salzburg AG – wie bei Unternehmen dieser Größenordnung üblich – sogenannte Swaps abgeschlossen." Die Salzburg AG betonte zudem, dass bei einer Bilanzsumme von rund 1,3 Milliarden Euro die Zinssatzfixierungen für Grundgeschäfte im Ausmaß von etwas mehr als 50 Mio. Euro eine äußerst geringe Höhe darstellen würden. Außerdem seien die Geschäfte an das reale Grundgeschäft gekoppelt worden und stets von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer überprüft und bestätigt worden, so die Salzburg AG in ihrer Reaktion.