Informationstechnologie

S&T hat die Umsatzmilliarde im Visier

Beim Linzer IT-Dienstleister ließ die Übernahme der deutschen Softwareschiede Kontron sowhl Umsatz als auch Gewinn kräftig steigen - vor allem im Bereich des Internet der Dinge. Jetzt nimmt Konzernchef Hannes Niederhauser den nächsten großen Schritt ins Visier.

Der im Frankfurter TecDAX gelistete Linzer IT-Dienstleister S&T will heuer die Umsatzmarke von 1 Mrd. Euro knacken und bis 2023 dann 2 Mrd. Euro erreichen. Die Übernahme des Mitbewerbers Kontron ließ den Umsatz 2017 auf 882 Mio. Euro steigen, nach 503,7 Mio. im Jahr davor. Der Konzerngewinn stieg von 20,4 Mio. Euro auf 29,4 Mio. Euro.

Kernmärkte Internet der Dinge und Industrie 4.0

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) verdoppelte sich auf 68,1 Mio. Euro. "Neben der erfolgreichen Integration der Kontron haben wir uns voll auf die Kernmärkte IoT (Internet der Dinge, Anm.) und Industrie 4.0 fokussiert, an deren enormen Wachstum von rund 16 Prozent jährlich wir bereits partizipieren", kommentierte S&T-Chef Hannes Niederhauser die Bilanz 2017. Im Jahr 2018 will Niederhauser ein Ebitda von 80 Mio. Euro schaffen.

Digitalisierung als Wachstumstreiber

Wachstumstreiber in der S&T-Gruppe ist der Geschäftsbereich "IoT Solutions", das 2017 bei einem Umsatz von 320,3 Mio. Euro (2016: 165,9 Mio. Euro) und mit 35,1 Mio. Euro (2016: 22,5 Mio. Euro) den höchsten Ebitda-Beitrag lieferte.

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Der Bereich "IT-Services" lief für S&T "zufriedenstellend": Das Ebitda erhöhte sich zum Vorjahr um 27 Prozent auf 13,6 Mio. Euro (2016: 10,7 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse stiegen unter anderem wegen einer stärkeren Ausrichtung auf Serviceangebote auf 386,8 Mio. Euro (2016: 320,7 Mio. Euro). Die Umsätze im Segment "Embedded Systems" lagen 2017 bei 174,9 Mio. Euro und das Ebitda bei 19,4 Mio. Euro.

 

Eckdaten zum Unternehmen

Die S&T AG ist mit rund 3.900 Mitarbeitern in mehr als 25 Ländern weltweit aktiv. Das IT-Systemhaus ist im TecDAX an der Deutschen Börse gelistet. 2016 ist S&T bei der Kontron AG - einem führenden Anbieter im Bereich Embedded Computer - eingestiegen und hatte das Unternehmen im Jahr 2017 mit seiner Deutschland-Tochter verschmolzen. (apa/red)

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