Energiewirtschaft

RWE verkauft große Anteile an britischem Windpark

Der deutsche Energiekonzern RWE treibt Insidern zufolge den Verkauf eines Minderheitsanteils seines britischen Windparks Humber Gateway voran. Das Finanzvolumen wird auf mehr als 1,2 Milliarden Euro geschätzt.

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Der deutsche Energiekonzern RWE treibt Insidern zufolge den Verkauf eines Minderheitsanteils seines britischen Windparks Humber Gateway voran. Morgan Stanley wolle den Prozess für das 49-Prozent-Paket nach der Sommerpause starten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Experten schätzen den Wert des gesamten Parks auf mehr als 1,2 Mrd. Euro.

Als mögliche Interessenten gelten neben Energiekonzernen auch Infrastruktur- und Pensionsfonds oder Versicherungen. RWE und Morgan Stanley lehnten eine Stellungnahme ab.

RWE will sein Ökostromgeschäft weiter ausbauen, holt bei den kapitalintensiven Anlagen aber auch gerne Investoren ins Boot. Kürzlich hatte der Energiekonzern weite Teile der Projektpipeline des Windturbinenherstellers Nordex übernommen. Der dänische Konkurrent Orsted will Insidern zufolge mit der Vermarktung von Anteilen an seinen Windparks Gode Wind 3 und Borkum Riffgrund 3 beginnen. Orsted lehnte eine Stellungnahme ab. (reuters/apa/red)