Antriebstechnik

Rolls-Royce will offenbar Sparte für Schiffbau abstoßen

Der britische Triebwerkhersteller Rolls-Royce will sich offenbar in Zukunft nur mehr auf zivile Luftfahrt, die Waffenindustrie und Energie konzentrieren. Die Schiffbausparte soll dagegen verkauft werden.

Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen Sparte für zivilen Schiffbau ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen diese Woche um bis zu 8,5 Prozent, das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.

Der Traditionskonzern will sich nach eigenen Angaben künftig auf die Geschäftsbereiche zivile Luftfahrt, Verteidigung und Energie konzentrieren. Die zum Verkauf stehende Sparte, die unter anderem Schiffe für die die Öl- und Gasindustrie entwirft, machte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres bei einem Umsatz von umgerechnet 1,2 Mrd. Euro 19,2 Mio. Euro Verlust. (reuters/apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge