Robotik

Robotik: ABB will dank Automation schneller wachsen als der Markt

Die Schweizer ABB will im Geschäftsbereich Robotik und Fertigungsautomation neue Marktanteile gewinnen - und damit das Wachstum des dynamischen Marktes nochmals überflügeln. Als Treiber sollen Autobauer, Logistik und Medizintechnik dienen.

Die Schweizer ABB will im Geschäftsbereich Robotik und Fertigungsautomation Marktanteile gewinnen. Mittelfristig peile die Division ein Umsatzplus über dem erwarteten Marktwachstum von jährlich sechs Prozent an, wie der Elektrotechnikkonzern anlässlich einer Investorenveranstaltung mitteilte.

Schub erhofft sich ABB von Kunden aus der Automobilindustrie einschließlich Elektrofahrzeug-Herstellern, aber auch aus den Branchen Logistik, Einzelhandel und Gesundheit. ABB bekräftigte die Zielsetzung, die operative EBITA-Marge in dem Geschäft mittelfristig auf 13 bis 17 Prozent zu verbessern. Zuletzt erreichte die Division bei einem Umsatz von 3,3 Mrd. Dollar (3,03 Mrd. Euro) eine Marge von 11,9 Prozent.

Mit mehr als 400.000 installierten Robotern sieht sich ABB als weltweite Nummer zwei. Zu den wichtigsten Konkurrenten gehören die deutsche Kuka und die japanische Fanuc. Angesichts der Digitalisierung und des Fachkräftemangels rechnet ABB damit, dass der Zielmarkt der Sparte bis 2025 auf 110 Mrd. Dollar von zuletzt 75 Mrd. Dollar wächst. (reuters/apa/red)

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