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Roboter, Daten, Verkehr: Die wichtigsten 9 Trends der Hannover Messe

Die Sehnsucht des Menschen nach der Maschine scheint groß zu sein. Roboter, Daten, Vernetzung überall: Hier die wichtigsten neun Trends der Hannover Messe 2017.

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© Deutsche Messe

Auf der Hannover Messe präsentieren diese Woche rund 6.500 Aussteller neueste Industrietrends und Geschäftsmodelle. Erwartet werden etwa 200.000 Besucher. Hier erste Impressionen.

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Auf der Hannover Messe präsentieren diese Woche rund 6.500 Aussteller neueste Industrietrends und Geschäftsmodelle. Erwartet werden etwa 200.000 Besucher. Hier erste Impressionen.

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Während der fünftägigen Leistungsschau wollen alle sehen, was es unter bereits an konkreten Anwendungsbeispielen im digitalen Wandel hin zur "Industrie 4.0" gibt.

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Die berühmtesten Besucher sind heuer zwei Damen: Eine meist interessiert lächelnde Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin, und eine meist mehr als skeptisch blickende Beata Szydlo, Ministerpräsidentin des diesjährigen Partnerlandes Polen.

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Allgemein gilt die Messe zunehmend als Orientierungsplattform bei der Frage, welchen konkreten Nutzen die technischen Innovationen für die Betriebe haben.

Folgend die wichtigsten aktuellen Trends kurz vorgestellt.

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TREND 1: ROBOTER

Roboter sind diesmal das Trendthema der Messe. Vor allem die Industriehelfer ermöglichen, in immer neue Dimensionen vorzustoßen. Ob in der Fertigung, der Logistik oder im privaten Haushalt: die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter wird ausgefeilter.

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Der Hersteller Festo etwa zeigt einen pneumatischen Leichtroboter, der dem menschlichen Arm...

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...nachempfunden ist und feinfühlige Bewegungen ausführt.

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Von Franka Emika kommen dazu sogenannte Roboter-Apps, die das Programmieren dieser mechanischen Helfer mit ihren hochkomplexen Fähigkeiten zur Minuten-Sache machen.

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TREND 2: KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Künstliche Intelligenz (KI) geht einher mit dem Roboterthema und befähigt die mechanischen Helfer, selbst zu lernen, sich zu optimieren und auch dem Menschen anzupassen.

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 Auf der Messe demonstriert das der Tischtennis spielende Roboter "Forpheus" von Omron Electronics. Er kann eine Flut an Informationen so verarbeiten, dass er Ereignisse wie komplexe Bewegungen eines Menschen vorherzusehen vermag.

Zum Beispiel ...

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... kann der Roboter die Bahn des von seinem Gegenüber aufgeschlagenen Balls mit 80 Berechnungen pro Sekunde präzise vorhersagen.

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TREND 3: SMART FACTORY

Digital vernetzte Industrieanlagen wie sie etwa der Roboterhersteller Kuka zeigt, verkürzen nicht nur die Produktionszeit, sondern ermöglichen auch größtmögliche Flexibilität beim Herstellungsverfahren.

(Hier im Bild einer von vielen ausgestellten Robotern von Kuka.)

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Messebesucher etwa können sich vom Smartphone innerhalb von 15 Minuten ein komplettes Puzzle fertigen lassen. In der Praxis ermöglicht das etwa die schnelle Integration von Sondermodellen im laufenden Fertigungsprozess.

(Hier im Bild einer von vielen ausgestellten Robotern von Kuka.)

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TREND 4: ENERGIESYSTEME

Den Energiesystemen der Zukunft spüren viele Aussteller auf der Messe nach. Dabei stehen neben Brennstoffzellen auch semi-transparente Solarmodule im Fokus, die sich in die Glasfassade integrieren lassen.

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Das Karlsruher Institut für Technologie zeigt etwa transparente Solarzellen, die sich in Brillengläser integrieren lassen und somit Strom erzeugen können.

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TREND 5: DATENSICHERHEIT

Sicherheit gewinnt mit zunehmender Datennutzung enorm an Bedeutung. Viele Unternehmen geben an, das Thema wichtig zu nehmen. Doch weit wichtiger ist vielen die Frage, wie sie mit Daten Geld verdienen können.

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TREND 6: DATEN, DATEN, DATEN

Daten gelten als Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Kaum eine Firma, die nicht mit ihrer smarten Nutzung plant.

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Daten werden bei vernetzten Bienenstöcken ebenso verwendet ...

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... wie bei sich selbst optimierenden Industrierobotern.

(Im Bild eines von vielen Produkten von Siemens.)

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TREND 7: AUTONOMES FAHREN, zum ersten...

Wer kennt das nicht? Das Navi führt den genervten Autofahrer aus dem Stau - der dann gleich im nächsten Stau landet, weil zu viele den gleichen Tipps folgen. Volkswagen will künftig den Verkehrsfluss verbessern.

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Am Beispiel Peking, einer Stadt, die normalerweise permanent Stau-Probleme kennt, wird gezeigt, wie per Quantencomputer-Technologie Staus aufgelöst werden.

Das geschieht, indem alle Autos in einem bestimmten Areal eine ganz eigene, optimierte Route erhalten. Das erfordert Berechnungen fast in Echtzeit - und auch autonom fahrende Autos brauchen Verkehrsplanung. VW-Digitalchef Martin Hofmann spricht stolz von einer "Weltpremiere".

(Im Bild einer der historischen VW-Busse, die das Vorankommen auf dem riesigen Gelände erleichtern sollen.)

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TREND 8: AUTONOMES FAHREN, zum zweiten...

Weiteres Beispiel für die Digitalisierung im Verkehr auf der CeBIT: IBM setzt mit seinem Computer-System "Watson" auf den intelligenten Bus. Genauer: auf den personalisierten Nahverkehr.

 

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Der autonome Kleinbus "Olli", der in Las Vegas, Washington und Berlin getestet wird, spricht mit Fahrgästen und berechnet optimale Routen für sie - allerdings dauert es noch, bis Antworten kommen.

Ein anderes Beispiel: Navya, ein französisches Unternehmen, hat autonome Kleinbusse in der Schweiz und in Frankreich auf die Straßen gebracht - 4,80 Meter lang, Platz für bis zu 12 Menschen, ohne Lenkrad und Bremspedal unterwegs. Sensoren erkennen, ob Radfahrer oder Fußgänger auf die Fahrbahn laufen.

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TREND 9: SPRACHERKENNUNG

Für Star-Trek-Fans ist das System ein alter Hut, sie kennen den Universalübersetzer, der Captain Picard in den unendlichen Weiten das Leben leichter macht. In der Realität ist es nicht ganz so einfach.

Das will Fujitsu ändern - mit "Live-Talk", einem Spracherkennungssystem, das das Gesagte in 19 Sprachen simultan übersetzt. Angezeigt wird das Ergebnis auf Smartphone oder Tablet, Ziel ist auch, gehörlosen Menschen zu helfen. Rund 100 Behörden in Japan arbeiten schon damit.

Deutsch muss das System noch etwas üben.

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Folgende Bilder ohne Kommentar.

(Text: red mit dpa/apa)

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