Robin Rumler ist neuer Pharmig-Präsident

Pfizer-Geschäftsführer Robin Rumler ist der neue Präsident des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs. Er steht damit an der Spitze des 14-köpfigen Vorstandteams, das von den Geschäftsführern der Mitgliedsunternehmen bei der Generalversammlung letzten Freitag gewählt wurde.

Der bisherige Pharmig-Präsident Hubert Dreßler wurde zum Ehrenvorstandsmitglied gewählt. Klares Ziel der Pharmig ist eine aktive Mitarbeit der pharmazeutischen Industrie an der Gesundheitsreform. "Wir wollen uns in Zukunft als wesentlicher Partner im österreichischen Gesundheitssystem mit unserer Expertise verstärkt einbringen", erklärt Rumler. "Medikamente sind ein unverzichtbarer Baustein der Gesundheitsversorgung. Mit unserem Wissen um Gesundheit und unseren Produkten können wir entscheidend zur Lösung gesundheitspolitischer Themen beitragen." Zusätzlich möchte der neue Pharmig Präsident auch die Reputation der Industrie verbessern: "Unsere Branche leistet für die Gesellschaft Enormes. Zahlreiche Krankheiten, die noch vor wenigen Jahrzehnten unheilbar waren, sind heute dank moderner Medikamente gut therapierbar. Wir werden das in Zukunft stärker kommunizieren."

Faire Rahmenbedingungen

Martin Hagenlocher, Geschäftsführer von Bayer, und Gebro-Geschäftsführer Pascal Broschek stehen Rumler als Vizepräsidenten zur Seite. Für international agierende Pharmaunternehmen zählen vor allem die Rahmenbedingungen der staatlichen Erstattungssysteme. Bayer-Geschäftsführer Hagenlocher bringt die Forderung nach verlässlichen Spielregeln auf den Punkt: "Pharmaunternehmen benötigen faire Preisbildung, fairen Wettbewerb, gesicherte Distribution und eine effizient agierende Zulassungsbehörde. Das stellt sicher, dass Arzneimittelinnovationen schnell zum Patienten gelangen." Broschek, der mit Gebro Pharma einem erfolgreichen Tiroler Pharmaunternehmen vorsteht, ist es wichtig, an der Attraktivität Österreichs als Standort für die Pharmawirtschaft zu arbeiten. "Die Pharmaindustrie ist wesentlicher Teil der Gesundheitswirtschaft", beschreibt Broschek. "Wir tragen maßgeblich zur Schaffung von Arbeitsplätzen, auch in anderen Branchen, bei." (APA/red)

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