Energiewirtschaft

Riesiger Pumpspeicher, mehr Windkraft: Alpenverein besorgt um Koralpe

Der Alpenverein fordert die Ablehnung des künftig größten Pumpspeicherwerks in Österreich auf der Koralpe. Kritisiert wird auch die "weitgehend hinter verschlossenen Türen" verhandelten neuen Vorrangzonen für die Windkraft.

Der Österreichische Alpenverein kündigt an, nächste Woche in einer Pressekonferenz in Graz "auf besorgniserregende Fehlentwicklungen" hinweisen zu wollen. 

Demnach sei auf der Koralpe in der Steiermark im ehemaligen Landschaftsschutzgebiet der Bau des künftig größten Pumpspeicherwerkes Österreichs geplant. Kritisch Stellung bezieht der Alpenverein auch zu den "weitgehend hinter verschlossenen Türen verhandelten" neuen Vorrangzonen für die Windkraft. Dafür solle dem Verein zufolge nun auch das Naturschutzgesetz novelliert werden.

Ebenfalls auf der Koralpe – im Windpark Handalm – sei das vor Inbetriebnahme gerichtlich vorgeschriebene Vogelradarsystem noch immer nicht installiert, obwohl die Anlage seit über einem Jahr in Betrieb sei, so der Alpenverein. (red)

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