Personalia

RHI Magnesita bestimmt einen neuen Finanzchef

Feuerfesthersteller RHI Magnesita hat einen Nachfolger für den scheidenden Finanzvorstand Octavio Pereira Lopes gefunden. An seiner Stelle übernimmt der gebürtige Südafrikaner Ian Botha, der vom Bergbaukonzern Anglo Platinum kommt.

Ian Botha, 47, ist gebürtiger Südafrikaner und war zuletzt bei Anglo American und Anglo Platinum tätig.

RHI Magnesita hat einen Nachfolger für den scheidenden Finanzchef Octavio Pereira Lopes gefunden. Lopes wird das Unternehmen wie berichtet auf eigenen Wunsch Ende des Jahres verlassen: Finanzchef von RHI Magnesita nimmt den Hut >>

Als seinen Nachfolger hat der Verwaltungsrat des österreichisch-brasilianischen Feuerfestherstellers den Manager Ian Botha bestimmt. Botha ist 47 Jahre alt und gebürtiger Südafrikaner, so ein Sprecher gegenüber Industriemagazin.at.

Diese Personalie soll auf der nächsten Hauptversammlung 2019 bestätigt werden. Derzeit arbeitet Botha als Finanzchef des Bergbaukonzerns Anglo American Platinum.

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Bis April übernimmt vorübergehend Eduardo Gotilla das Finanzressort. Gotilla war Finanzchef des brasilianischen Konzerns Magnesita und spielte nach Unternehmensangaben eine wichtige Rolle bei der Fusion mit dem österreichischen Hersteller RHI. Im fusionierten Konzern ist Gotilla derzeit im Bereich Finanzen und Investor Relations tätig.

Konzernchef Stefan Borgas meint zu der Entscheidung, Botha blicke auf eine internationale Laufbahn in der Bergbauindustrie und Metallindustrie zurück und sei wegen seiner unternehmerischen Fähigkeiten ein idealer Kandidat gewesen.

Herbert Cordt, Chef des Verwaltungsrates, meint dazu, man freue sich, Botha zusammen mit Kollegen im Verwaltungsrat begrüßen zu können.

Eckdaten zum Unternehmen

RHI Magnesita ist Weltmarktführer für hochwertige Feuerfestprodukte und beliefert unter anderem die Stahlindustrie, Zementhersteller, die Glasindustrie und die Nichteisenmetallindustrie.

Die angestammte Wiener Konzernzentrale von RHI hat der fusionierte Konzern om Vorjahr in die Niederlande verlegt und den Handelsplatz an der Wiener Börse gegen London getauscht. Der Umsatz betrug nach Unternehmensangaben im Vorjahr 2,7 Milliarden Euro. Dazu: RHI Magnesita verlässt zum Staatsfeiertag den Handelsplatz Wien >>

Der Konzern beschäftigt über 14.000 Mitarbeiter in 35 Hauptproduktionswerken und an rund 70 Vertriebsstandorten. (red)

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