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Neue Jobs: Waffen von Rheinmetall verkaufen sich bestens

Das Geschäft mit Kriegsgerät boomt weltweit. Der Panzerbauer Rheinmetall reagiert mit Investitionen und neuen Jobs an seinem Standort in der Lüneburger Heide in Norddeutschland.

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Der durch den weltweiten Rüstungsboom gestärkte Panzerbauer Rheinmetall will an seinem Standort Unterlüß in der Lüneburger Heide weiter investieren und neue Jobs schaffen. Beim Baustart für ein neues Verwaltungsgebäude am Mittwoch kündigte das deutsche Unternehmen die Schaffung weiterer Arbeitsplätze an.

Seit 2013 wuchs die Belegschaft bereits um 500 auf 1.700 an, im selben Zeitraum wurden 35 Mio. Euro in zwei neue Produktionshallen sowie ein Mechanik- und ein Laserbearbeitungszentrum investiert. Unter anderem wird dort seit vergangenem Jahr der Schützenpanzer Puma gefertigt.

Weltweit wachsende Nachfrage nach Kriegsgerät

Die Firmenzentrale seiner Landsystemsparte verlegte Rheinmetall 2014 von Kiel nach Unterlüß, in das entstehende Verwaltungsgebäude mit Büros für 140 Mitarbeiter fließen 10 Mio. Euro. Künftig wolle Rheinmetall auch am Standort Unterlüß weiter wachsen, sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Die Konzentration von Aktivitäten in der Heide hänge auch mit der Trendwende in den Verteidigungshaushalten wichtiger Kunden zusammen. Daraus resultierende Großaufträge würden für Rheinmetall immer wichtiger.

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Dank der weltweit wachsenden Nachfrage nach Waffen und Munition steigerte Rheinmetall seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2016 um 9 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro, wie das Unternehmen in der vergangenen Woche mitteilte. (dpa-AFX/APA/red)