Autoindustrie

Renault öffnet Werke in China und Südkorea wieder

Der französische Hersteller Renault öffnet seine wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Werke in China und Südkorea wieder. In Europa bleiben die Werke des Autobauers weiter geschlossen.

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Der französische Autohersteller Renault öffnet seine wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Werke in China und Südkorea wieder. Die beiden Fabriken im chinesischen Wuhan und im südkoreanischen Busan hätten die Produktion wieder aufgenommen oder stünden kurz davor, erklärte Renault in Paris. Alle anderen Werke bleiben wegen der Pandemie dagegen vorerst weiter geschlossen.

In Wuhan produziert Renault normalerweise rund 150.000 Fahrzeuge pro Jahr. Die Kapazität könne aber "verdoppelt werden", betonte der Hersteller. Das Werk war Mitte Jänner geschlossen worden, nachdem die chinesische Stadt zum Epizentrum der Corona-Krise geworden war. Das Werk im südkoreanischen Busan mit mehr als 200.000 Fahrzeugen stand seit dem 7. Februar still.

Weiter geschlossen bleiben vorerst die Renault-Werke in Frankreich und Spanien. Dort sind rund 28.000 Beschäftigte betroffen. Die Pandemie trifft Renault hart: Bereits im vergangenen Jahr hatte der Hersteller erstmals in zehn Jahren rote Zahlen geschrieben. Der Konzern ist seit der Festnahme seines früheren Chefs Carlos Ghosn Ende 2018 in Turbulenzen. Ghosn hält sich seiner Flucht aus Japan kurz vor dem Jahreswechsel im Libanon auf. (afp/apa/red)