Maschinenbau

Rekordumsatz beim Maschinenbaukonzern Wintersteiger

Der oberösterreichische Hersteller verzeichnet einen neuen Höchststand beim Umsatz und plant für heuer, neue Mitarbeiter einzustellen. Außerdem ist Wintersteiger "gezielt an Partnerschaften und Übernahmen interessiert".

Der Maschinenbaukonzern Wintersteiger aus Ried im Innkreis hat 2017 den Umsatz um 10 Prozent auf 154 Mio. Euro gesteigert. Der Gewinn vor Steuern (EBIT) sei von 6,5 auf 7,8 Mio. Euro gestiegen, teilt das Unternehmen mit.

Konzernchef Florestan von Boxberg wälzt weiter Wachstumspläne: "Wir sind ganz gezielt an Partnerschaften und Übernahmen interessiert." Auch personell soll aufgestockt werden.

"Deutlicher Personalaufbau" geplant

Der Umsatz aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr sei bisheriger Rekord, betonte das Management in einer Presseaussendung. Man erwarte, dass es 2018 ähnlich erfreulich weitergehe.

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Die Gruppe plant demnach heuer auch einen "deutlichen Personalaufbau in fast allen Bereichen, ganz besonders bei Vertrieb, Kundendienst und Technik". 2017 beschäftigte Wintersteiger durchschnittlich 892 Mitarbeiter, davon 521 in Österreich. Das entsprach in etwa dem Stand von 2016.

Konzern mit fünf Geschäftsfeldern

Wintersteiger stützt sich auf fünf Geschäftsfelder: In der größten Sparte namens Sports, die u. a. Gesamtlösungen für Verleih und Service von Ski- und Snowboards anbietet, sowie in Bereichen Seedmech (Maschinen für landwirtschaftliche Feldversuchstechnik) und Woodtech (Holzdünnschnittsägen) ist das Unternehmen nach eigenen Angaben Weltmarktführer.

Hinzu kommen noch Automatisierungslösungen für Produktionsbetriebe (Automation) sowie Maschinen und Anlagen im Bereich Richttechnik (Metals).

Wachstum in fast allen Sparten

Fast alle Sparten wuchsen zuletzt teils kräftig, einzige Ausnahme war weiterhin Seedmech: Grund ist laut Winterseiger die verhaltene Nachfrage globaler Großkunden nach Feldversuchstechnik. Im zweiten Halbjahr habe sich aber der Auftragseingang verbessert und Boxberg ist optimistisch, "dass der Markt seine Talsohle überschritten hat". (apa/red)