Gummiindustrie

Reifenhersteller Pirelli rechnet erst 2022 mit Zuwächsen

Der italienische Reifenhersteller Pirelli rechnet erst im kommenden Jahr mit einer Rückkehr auf das Ergebnisniveau von vor Ausbruch der Viruskrise. Bis 2025 will der Konzern rund zwei Milliarden Euro investieren.

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Der italienische Reifenhersteller Pirelli rechnet erst im kommenden Jahr mit einer Rückkehr auf das Ergebnisniveau von vor Ausbruch der Viruskrise. Die Ebit-Marge solle 2022 auf 16 bis 17 Prozent steigen, wie Pirelli mitteilte. Bis 2025 würde dann eine Marge von 19 bis 20 Prozent anvisiert. Im Coronajahr 2020 fiel die Ebit-Marge auf 11,6 Prozent von 17,2 Prozent im Jahr davor.

Der Zulieferer für die Formel-1 setzt auf eine anziehende Nachfrage nach hochpreisigeren Reifen. Zudem wolle sich das Unternehmen stärker auf Spezialprodukte wie Reifen für E-Autos fokussieren. Insgesamt sollen bis zu zwei Milliarden Euro investiert werden bis 2025. Dividenden in diesem und nächsten Jahr sollen rund 50 Prozent des Konzerngewinns betragen. In den Jahren 2023 und 2024 40 Prozent. (reuters/apa/red)