Anorganische Chemie

Raiffeisen: Lenzing Plastics bald wieder "rein oberösterreichisch"

Der oberösterreichische Hersteller Lenzing Plastics meldet einen Rekordumsatz - und künftig neue Besitzer: Die RLB Oberösterreich will einen Anteil von 30 Prozent einer deutschen Holding wieder abkaufen.

Der oberösterreichische Hersteller Lenzing Plastics hat den Umsatz im Vorjahr um sieben Prozent auf 118 Mio. Euro gesteigert und damit ein "neues Rekordergebnis" erzielt.

Anteileigner wieder ausschließlich aus Österreich

Außerdem sind bei dem Unternehmen, das 2013 aus dem Konzern Lenzing herausgelöst worden war, Änderungen in der Eigentümerstruktur geplant.

Das Lenzing Plastics-Management sowie die Beteiligungsgesellschaften der Raiffeisenlandesbank OÖ (RLB) wollen jenen 30-Prozent-Anteil, der bisher von der deutschen Nord Holding gehalten wurde, übernehmen.

Falls die Bundeswettbewerbsbehörde dies genehmige, werde Lenzing Plastics wieder "ein rein oberösterreichisches Unternehmen" sein. Derartige exportorientierte Industrieunternehmen passen sehr gut zu unserer Beteiligungsstrategie", erklärte RLB OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller. Konkret werden die Beteiligungsgesellschaften der RLB OÖ 67,6 Prozent an Lenzing Plastics halten und das Management 11,2 Prozent.

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90 Prozent Exportquote

Der Exportanteil des Unternehmens mit 345 Mitarbeitern beträgt mehr als 90 Prozent. Mit hochtechnischen Produkten auf Basis von Fluorpolymeren für textile und medizinische Anwendungen sollen besonderes die Aktivitäten am amerikanischen und asiatischen Markt verstärkt werden. Lenzing Plastics zählt laut eigenen Angaben zu den weltweit führenden Herstellern von Produkten aus thermoplastischen Werkstoffen und Fluorpolymeren. (red/apa)

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