Acht neue Standorte

Quehenberger übernimmt deutsche Transalkim

Mit der Übernahme der insolventen Transalkim ist Quehenberger nun erstmals in den Niederlanden vertreten.

Transalkim Quehenberger Transportlogistik

Das in Straßwalchen bei Salzburg angesiedelte Speditionsunternehmen Quehenberger Logistics hat mit 1. Mai die insolvente Transalkim Internationale Spedition in Schwieberdingen bei Stuttgart übernommen. Quehenberger wird acht der neun Standorte sowie rund 350 Mitarbeiter in sein Unternehmen integrieren. Angaben zum Kaufpreis machte der Spediteur am Freitag auf APA-Anfrage nicht.

Die neuen Standorte befinden sich in Deutschland (Schwieberdingen in Baden-Württemberg, Dormagen in Nordrhein-Westfalen und Hamburg), in Rumänien (Oradea und Clinceni), in Ungarn (Szekesfehervar und Budapest) sowie in den Niederlanden (Weert). In Holland ist Quehenberger nun erstmals vertreten, sagte Unternehmenssprecher Hermann Költringer. Insgesamt verfügt die Spedition damit über 81 Standorte in 17 Ländern Europas.

"40 Prozent unseres gesamten Geschäfts hat mit Deutschland zu tun. Jetzt sind wir in wichtigen Industrie- und Logistikzentren erstmals auch direkt präsent," wird CEO und Miteigentümer Christian Fürstaller in einer Aussendung zitiert. Die Regionen der neuen Niederlassungen seien für das Geschäft bereits heute von hoher Bedeutung und könnten künftig noch besser bedient werden.

Quehenberger Logistics beschäftigt laut Eigenangaben derzeit 2.360 Mitarbeiter und ist ein Unternehmen der Augustin Quehenberger Group. (APA)