Autoindustrie

PSA verlegt deutsche Vertretungen von Peugeot und Citroën zu Opel

Die französische Konzernmutter der Marken Peugeot, Citroën und DS verlegt die Vertretungen für Deutschland zur Konzerntochter Opel nach Rüsselsheim. 180 Beschäftigte können wählen: Übersiedlung zu Opel oder kein Job.

Der französische PSA-Konzern bündelt seine Deutschland-Aktivitäten am Stammsitz seiner Tochter Opel in Rüsselheim. Noch in diesem Jahr soll die Deutschland-Zentrale der übrigen PSA-Marken Peugeot, Citroën und DS von Köln an den Main verlegt werden, wie das Unternehmen berichtete.

Der Standortwechsel solle für die rund 180 Innendienst-Beschäftigten sozialverträglich gestaltet werden, kündigte der Geschäftsführer der Peugeot Citroën Deutschland GmbH, Rasmus Reuter, in einer Mitteilung an. Man biete allen Beschäftigten einen sicheren und zukunftsfesten Arbeitsplatz in Rüsselsheim an. Über die Konditionen würden zeitnahe Gespräche mit den Sozialpartnern aufgenommen.

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Opel-Chef Michael Lohscheller wertete die Bündelung in Rüsselsheim als Beleg, wie sehr Opel mittlerweile ein integraler Bestandteil der Groupe PSA sei. Die Entscheidung habe keinerlei Auswirkungen auf die Differenzierung der Marken. Alle vier würden weiterhin eigenständig am Markt agieren und die Kunden individuell ansprechen. (dpa/apa/red)

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