Autoindustrie

PSA: Konzernmutter von Opel will operative Rendite halten

Der französische Autobauer Peugeot hält trotz der schwachen Autokonjunktur an seinen Zielen 2019 bei der Rendite fest. Zuletzt ist beim Mutterkonzern von Opel der Absatz gesunken und der Erlös trotzdem gestiegen - wegen der teureren SUV.

Der französische Autobauer Peugeot hält trotz der schwachen Autokonjunktur an seinen Zielen für die Ertragskraft fest. Obwohl der Konzernumsatz im dritten Quartal kaum stieg und der Absatz sogar deutlich schrumpfte, bekräftige die Opel-Mutter die Prognose einer operativen Rendite im Autogeschäft von durchschnittlich über 4,5 Prozent für den Zeitraum 2019 bis 2021.

Während der Fahrzeugabsatz im Zeitraum Juli bis September um vier Prozent auf 674.500 Einheiten sank, kletterten die Umsatzerlöse um ein Prozent auf 15,6 Mrd. Euro. Das lag daran, dass Peugeot viele Stadtgeländewagen verkaufte, an denen sich mehr verdienen lässt.

Peugeot hatte im ersten Halbjahr dank Erfolgen bei der Restrukturierung der deutschen Tochter Opel den Betriebsgewinn kräftig gesteigert und glänzte mit einer Rendite von 8,7 Prozent. Damit erreichten die Franzosen ein Niveau, von dem selbst Premiumhersteller wie Daimler und BMW wegen der schwachen Autokonjunktur derzeit nur träumen können. (reuters/apa/red)

White Paper zum Thema

Aktuell zu PSA und Opel:
Opel: Umstieg auf den "Grandland X" weniger harmonisch als geplant >>  
Pilotanlage für Europas Batteriezellfertigung entsteht in Frankreich >>
Kurzarbeit im Stammwerk von Opel >>

Verwandte tecfindr-Einträge