Gelsenkirchen

Prinzhorn Holding übernimmt Papierfabrik Fritz Peters

"Zahlreiche Synergien mit den anderen deutschen Produktionsstandorten der Gruppe".

Prinzhorn Holding Papierindustrie Cord Prinzhorn

Cord Prinzhorn: „Wir planen für Gelsenkirchen umfangreiche Maßnahmen zur Steigerung von Effizienz und Kapazität."

Die Prinzhorn Holding mit Sitz in Wiener Neudorf bei Wien bestätigt die Übernahme der Papierfabrik Fritz Peters GmbH & Co KG. Am Standort Gelsenkirchen werden mit rund 140 Mitarbeitern jährlich insgesamt 205.000 Tonnen Wellpapperohpapiere und Gipsplattenkarton hergestellt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Papierfabrik Peters entwickelte sich inmitten des Ruhrgebiets während der letzten Jahre zu einem lokalen Marktführer. Das Werk ist auf die Produktion von Verpackungs- und technischen Spezialpapieren (wie z. B. weiße und braune Testliner) sowie von Gipsplattenkarton spezialisiert. Sämtliche Papierprodukte werden zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt. Die Jahrestonnage hat sich seit der Gründung der Papierfabrik Peters im Jahr 1972 mehr als verdreifacht.

„Wir erwarten uns mit der Eingliederung des Werks Gelsenkirchen zahlreiche Synergien mit den anderen deutschen Produktionsstandorten der Gruppe“, erklärt Cord Prinzhorn, CEO und Eigentümervertreter der Prinzhorn Holding. Derzeit betreibt die Prinzhorn Gruppe in Deutschland mit ihrer Tochtergesellschaft Hamburger Rieger Containerboard Produktionsstätten im brandenburgischen Spremberg und im bayrischen Trostberg. Darüber hinaus produziert die Hamburger Containerboard Wellpapperohpapiere und Gipskarton in Österreich und Ungarn.

„Wir planen für Gelsenkirchen umfangreiche Maßnahmen zur Steigerung von Effizienz und Kapazität. Der neue Standort im Herzen Deutschlands ermöglicht es uns, die Transportwege zu unseren Kunden sinnvoll zu optimieren. Die Übernahme ist Ergebnis unserer langfristig ausgerichteten Expansionsstrategie sowie unserer konsequenten Integration vom Rohstoff Altpapier bis zur hochwertigen Verpackung“, so Cord Prinzhorn.
 

Für den Abschluss des Verkaufs ist die Zustimmung der Kartellbehörden erforderlich. Über alle weiteren Details des Kaufs haben die Prinzhorn Holding und die Verkäufer Stillschweigen vereinbart.

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