Löhne

Postler bekommen um 2,6 bzw. 3,0 Prozent mehr Lohn

Die Beschäftigten der Österreichischen Post bekommen ab Juli um knapp drei Prozent mehr Lohn und Gehalt, die Nebengebühren und Zulagen werden ebenfalls angehoben.

Die Beschäftigten der Österreichischen Post bekommen ab 1. Juli um 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt, jene die dem KV Neu aus dem Jahr 2009 unterliegen und nicht länger als fünf Jahre im Unternehmen sind, erhalten eine Erhöhung von 3,0 Prozent. Darauf haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft am Mittwoch nach mehreren Verhandlungsrunden geeinigt.

Die Erhöhung um 2,6 Prozent gilt für Beamte, Angestellte nach Dienstordnung - jeweils rund 5.000 Leute - sowie KV-Neu-Mitarbeiter mit längerer Betriebszugehörigkeit. Dem KV Neu unterliegen nach Auskunft der Postgewerkschaft (GPF) rund 7.000 Mitarbeiter, von denen rund 90 Prozent die Erhöhung von 3,0 Prozent bekommen. Dabei handle es sich vor allem um Zusteller und Mitarbeiter in den Verteilzentren, also die Geringverdiener, erklärte GPF-Chef Helmut Köstinger der APA.

Die Lehrlingsentschädigungen steigen ab 1. Juli um 3,0 Prozent, und sollen ab 1. Jänner 2020 neuerlich angehoben werden.

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Die Nebengebühren und Zulagen werden ebenfalls um 2,6 Prozent angehoben. Der Zuschlag für Überstunden an Sonn- und Feiertagen steigt von 50 Prozent auf 100 Prozent.

Vereinbart wurde überdies ein monatlicher Kinderförderungsbeitrag für KV-Neu-Mitarbeiter in Höhe von 15 Euro pro Kind für die ersten drei Kinder. Auf einen "Papamonat" gebe es zwar keinen Rechtsanspruch, man habe sich jedoch darauf geeinigt, dass jeder Antrag positiv erledigt werde, erklärte Köstinger.

Die Auszahlung einer Prämie von 889 Euro für alle Mitarbeiter - für Teilzeitkräfte aliquotiert - sei bereits im Vorfeld vereinbart worden. (apa/red)

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