Paketlogistik

Post: Paketzustellung österreichweit wieder im Regelbetrieb

Die COVID-19-bedingten Rückstände in der Paketlogistik in Ostösterreich seien abgearbeitet, meldet die Österreichische Post. Die Mitarbeiter des Unternehmens hätten eine Höchstlast an Paketmengen mit hohem Sperrgutanteil bewältigt, so Konzernchef Georg Pölzl.

Die COVID-19-bedingten Rückstände in der Paketlogistik in Ostösterreich sind abgearbeitet und die Paketzustellung der Post somit wieder im ganzen Land im Regelbetrieb – trotz erschwerter Bedingungen und unter einer Höchstlast an Paketmengen mit hohem Sperrgutanteil.

Seit Beginn des Lockdown Mitte März beförderte die Österreichische Post trotz der geänderten Logistikabläufe, mit entsprechendem Mehraufwand, in Summe 40 Millionen Pakete. Als Teil der kritischen Infrastruktur habe die Österreichische Post die Versorgung mit postalischen Dienstleistungen auch am Höhepunkt der Krise und auch in Quarantänegebieten sichergestellt, so das Unternehmen.

"Die letzten 13 Wochen waren für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine enorme Herausforderung, in der sie Außergewöhnliches geleistet haben. Dennoch konnten wir es nicht gänzlich verhindern, dass es zu Rückständen und dadurch Verzögerungen in der Paketlieferung kam. Dafür möchten wir uns bei unseren Kundinnen und Kunden ausdrücklich entschuldigen“, so Post-Generaldirektor Georg Pölzl.

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Enormer Anstieg bei Paketmengen

Die Österreichische Post arbeitet seit Beginn der Corona-Krise unter erschwerten Bedingungen und einem enormen Anstieg der Paketmengen. Durch die verschärften Vorsichtsmaßnahmen in den Logistikzentren, etwa durch die Bildung fixer Teams und der Entzerrung der Schichtpläne, war es nicht immer möglich, die maximale Produktivität und Auslastung der Sortiermaschinen zu erreichen. Ebenso erschwerte der massiv gestiegene Anteil an Sperrgut die Arbeit des Postpersonals zusätzlich.

Dank an die Soldaten des Bundesheeres

CORONAVIRUS:, POST-LOGISTIKZENTRUM, NIEDERÖSTERREICH, IN, HAGENBRUNN, Epidemie, Viruserkrankung, Post, Bundesheer © APA/ROBERT JAEGER

Auch durch den Einsatz des Bundesheers, das zwei Wochen lang die Arbeit in den Logistikzentren in Hagenbrunn und Inzersdorf übernahm und dort großartig mithalf, konnten natürlich nicht dieselben Mengen verarbeitet werden wie durch eine eingespielte Stammmannschaft. "Es gebührt allen Soldaten und Zivilbediensteten ein großes Danke. Durch deren Hilfe und Unterstützung konnte die Post als gesundheitliche Vorsorgemaßnahme das gesamte Team an diesen zwei Standorten 14 Tage unter eine freiwillige Quarantäne stellen", hieß es bei der Post.

Durch den Einsatz der MitarbeiterInnen, die Aufstockung an Personal sowie der Einführung zusätzlicher Sonderschichten sei nun ein Regelbetrieb wiederhergestellt worden. Die Zustellung in Restösterreich sowie von Briefen und Werbepost war von den Verzögerungen nicht betroffen.

Investitionen in die Infrastruktur

Nun investiert die Post allein heuer rund 150 Millionen Euro, davon einen Großteil in die Logistikinfrastruktur. So geht etwa diesen Sommer das neue Logistikzentrum in Kalsdorf in Betrieb, die Erweiterung in Wolfurt in Vorarlberg ist im Gange und in Allhaming in Oberösterreich wurde vor zwei Wochen die Erweiterung abgesegnet. Zusätzlich erfolgt im Paketbereich eine Aufstockung der Mitarbeiter.

(red)

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