Paketlogistik

Post braucht wegen des Paketbooms ein neues Logistikzentrum

Wegen stark steigender Paketmengen muss die Österreichische Post ihre Kapazitäten erweitern. Geplant ist nun der Ausbau des Logistikzentrums in Allhaming in Oberösterreich. Die Sorterleistung soll sich bis Ende 2022 auf bis zu 32.000 Pakete pro Stunde verdreifachen. Auch 200 neue Arbeitsplätze entstehen.

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Massiv steigende Paketmengen aufgrund des boomenden Onlinehandels bringen die Österreichische Post an ihre Grenzen und machen den Ausbau eines Logistikzentrums nötig. Der teilstaatliche Konzern erweitert sein seit 2014 bestehendes Paketzentrum in Allhaming (OÖ) um eine Grundstücksfläche von rund 125.000 Quadratmeter. Dadurch soll die Sorterleistung bis Ende 2022 von derzeit 10.500 auf bis zu 32.000 Pakete pro Stunde steigen, gab die Post bekannt. war Spatenstich.

Der Ausbau schaffe 200 neue Arbeitsplätze in der Region. Aktuell sind über 700 Personen in dem Logistikzentrum beschäftigt.

Im vergangenen Jahr hat die Post insgesamt 166 Millionen Pakete transportiert, über 30 Prozent mehr als im Jahr 2010. Auch heuer wird mit einem Mengenzuwachs im zweistelligen Prozentbereich gerechnet. (apa/red)