Energiewirtschaft

Positiver Ausblick bei der EVN

Der niederösterreichische Versorger hebt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr an - trotz Risiken, die in Bulgarien, Deutschland und Moskau drohen.

Energieversorger EVN Ergebnisse Standort Niederösterreich

Der niederösterreichische Versorger EVN hat den Ausblick für das Geschäftsjahr 2017/18 (per 30.9.) angehoben. Mit Stichtag 30. Juni, zu Ende des dritten Geschäftsquartals, habe sich bewertungsmäßig ein positiver Ergebniseffekt in Höhe von rund 38 Mio. Euro ergeben, teilte die börsennotierte EVN AG mit.

Risiken in Bulgarien, Russland und Deutschland

Unter Berücksichtigung dieses unbaren, stichtagsbedingten Ergebniseffekts werde 2017/18 aus heutiger Sicht von einem Konzernergebnis auf einem dem Vorjahr (2016/17) vergleichbaren Niveau ausgegangen.

Jedoch könnten regulatorische Rahmenbedingungen, eingeleitete Verfahren in Bulgarien, ein Verfahren im Zusammenhang mit dem deutschen Kraftwerksprojekt Walsum sowie der Fortgang der Aktivitäten in Moskau das Konzernergebnis wesentlich beeinflussen, heißt es.

White Paper zum Thema

Aktuelle Zahlen Ende August

Das genaue Ausmaß der genannten Bewertungseffekte zum Geschäftsjahresende werde von den Energiemarktpreisen zum 30. September abhängen. Die rund 38 Mio. Euro positiver Ergebniseffekt resultieren aus gestiegenen Energiemarktpreisen per 30. Juni bei einem Absicherungsgeschäft.

Die Neunmonatszahlen will die EVN am 23. August publizieren, das Jahresergebnis am 13. Dezember. (apa/red)