Autoindustrie

Porsche bleibt profitabel - trotz hoher Investitionen

Hohe Ausgaben für den Bau von Elektroautos drücken auf den Gewinn der Edelmarke - doch der ist hoch genug, um trotzdem für das Vorjahr einen Milliardengewinn auszuweisen.

Hohe Kosten unter anderem für den Einstieg in die Produktion von Elektroautos drücken bei Porsche wie erwartet etwas auf die Profitabilität. Der deutsche Sportwagenbauer wächst allerdings weiter kräftig und überspringt seine selbst gesetzte Zielmarke immer noch deutlich.

Wie aus dem veröffentlichten Geschäftsbericht der Konzernmutter Volkswagen hervorgeht, stieg der Umsatz der Porsche AG im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent auf knapp 25,8 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis legte um 3,5 Prozent auf knapp 4,3 Mrd. Euro zu.

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Eine Rendite von knapp 17 Prozent

Daraus ergibt sich eine operative Rendite von 16,6 Prozent für die Porsche AG, zu der neben dem Kerngeschäft auch Finanzdienstleistungen gehören. Der Wert gibt das Verhältnis von operativem Ergebnis und Umsatz und damit die Profitabilität des Unternehmens an.

Mindestens 15 Prozent hat Porsche-Chef Oliver Blume als Ziel vorgegeben. In den beiden Jahren zuvor waren es jeweils mehr als 17 Prozent gewesen. Einen gewissen Rückgang hatten Blume und sein Finanzchef Lutz Meschke allerdings schon in Aussicht gestellt.

Weltweit lieferte Porsche 2018 rund 256.000 Autos aus, vier Prozent mehr als 2017. Fast jedes dritte Fahrzeug geht inzwischen nach China. Das Land ist damit der wichtigste Einzelmarkt für Porsche, gefolgt von den USA. (dpa/apa/red)

Hintergrund:
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