Elektroautos

Porsche baut nun Achsen selbst - statt sie bei Thyssenkrupp zu ordern

Bisher bestellte Porsche die Achsen für die elektrische Version der Baureihe "Macan" bei Thyssenkrupp - nun sollen sie im Haus gefertigt werden. Am Standort Leipzig investiert der Autobauer rund 600 Millionen Euro, unter anderem in einen neuen Karosseriebau und die Achsenfertigung.

Der deutsche Autobauer Porsche erweitert sein Leipziger Werk um eine Achsenfertigung für den Elektro-Macan. Damit würden ungefähr 100 Jobs zusätzlich geschaffen, sagte Unternehmenssprecher Christian Weiss. Zuvor hatte die "Leipziger Volkszeitung" darüber berichtet.

Die Achsen kommen bisher vom deutschen Zulieferer ThyssenKrupp. Nun sei entschieden worden, die Achsen für den E-Macan selbst herzustellen. Diese Kernkompetenz wolle sich Porsche nicht nehmen lassen, sagte Weiss.

Auch Voestalpine in diesem Bereich aktiv

In Österreich setzt etwa die Voestalpine verstärkt auf die Belieferung der Autobauer bei der Herstellung von Elektroutos. Aktuell dazu: Voestalpine will Belieferung von Elektroautos deutlich ausweiten >>

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Porsche investiert in Leipzig 600 Millionen Euro

Erst im März hatte Porsche den Grundstein für den E-Macan-Bau gelegt. Dafür investiert das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 600 Millionen Euro, unter anderem in einen neuen Karosseriebau. Etwa 300 Arbeitsplätze sollen dazukommen. Derzeit besteht die Stammbesetzung in Leipzig aus ungefähr 4.300 Mitarbeitern. (dpa/apa/red)

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