Bauindustrie

Porr gewinnt einen neuen Großauftrag in Polen

Der zweitgrößte heimische Baukonzern hat als Konsortialführer einen neuen Großauftrag in Polen gewonnen. Dabei geht es um den Bau eines 15 Kilometer langen Abschnitts einer Schnellstraße.

Der Baukonzern Porr hat sich einen Infrastrukturauftrag in Polen gesichert. Gemeinsam mit dem polnischen Konsortialpartner Mota-Engil Central Europe baut das Unternehmen einen 15 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße S1, von Auschwitz nach Dankowice. Das Ordervolumen beläuft sich auf knapp 217 Mio. Euro (990 Mio. Zloty), wie der Konzern mitteilte.

Die Porr ist Konsortialführer. Für die Arbeiten sind 33 Monate vorgesehen (exklusive der Wintermonate). Die Straßenbauarbeiten beginnen im dritten Quartal 2021. Die Fertigstellung des Projekts ist für das dritte Quartal 2023 geplant.

Der Auftrag umfasst den Angaben zufolge auch die Errichtung von parallel zur Schnellstraße verlaufenden Straßen sowie die Straßenanbindungen der angrenzenden Gebiete. Baustart ist erst im dritten Quartal 2021. Die Arbeiten sollen dann voraussichtlich 33 Monate dauern. Auftraggeber ist die Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen (GDDKiA).

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"Der Abschnitt der Schnellstraße S1 zwischen Myslowice und Bielsko-Biala ist Teil eines wichtigen transeuropäischen Verkehrsnetzes und von großer Bedeutung für den schlesischen Ballungsraum" so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. (apa/red)

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