Autozulieferer

Polytec legt dank Digitalisierung beim Ergebnis massiv zu

Der oberösterreichische Autozulieferer Polytec hat zum Jahresauftakt sein Nettoergebnis knapp verdoppelt. Treiber hinter dem kräftigen Ergebnisanstieg seien die intensive Digitalisierung der Produktion sowie der Bereich Pkw-Kleinserien, so der Hersteller.

Zulieferindustrie Polytec Ergebnisse Standort Oberösterreich

Der börsennotierte oberösterreichische Autozulieferer Polytec hat im ersten Quartal einen kräftigen Ergebnisanstieg und mehr Umsatz erzielt. Die gruppenweite Optimierung und intensivierte Digitalisierung von Produktionsabläufen sowie die Entwicklung der Pkw-Kleinserienproduktion hätten positiv auf die Ertragskennzahlen gewirkt, teilte das Unternehmen mit.

Das Nettoergebnis stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 97,2 Prozent auf 11,6 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie verdoppelte sich von 0,26 auf 0,52 Euro. Operativ erhöhte sich das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um 47,8 Prozent auf 22,8 Mio. Euro, das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 69,9 Prozent auf 15,9 Mio. Euro.

Der Konzernumsatz der Polytec Group erhöhte sich um 13,3 Prozent auf 178,3 Mio. Euro. Sowohl der Serienumsatz als auch der Werkzeug- und Entwicklungsumsatz seien im Vergleich zum ersten Quartal 2016 deutlich gesteigert worden. Im Marktbereich Personenkraftwagen erhöhte sich der Umsatz um 13,5 Prozent auf 117,5 Mio. Euro, im Marktbereich Nutzfahrzeuge um 17,5 Prozent auf 42,9 Mio. Euro und im Non-Automotive-Bereich um 2,9 Prozent auf 17,9 Mio. Euro.

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Für das Gesamtjahr 2017 gehe das Management - auf Grundlage eines stabilen Konjunkturverlaufs sowie der positiven Geschäftsentwicklung aller Großkunden - von einem leichten Wachstum sowohl des Konzernumsatzes als auch der operativen Ergebniszahlen aus, heißt es in der Mitteilung.

Die heute bekanntgegebenen Quartalszahlen lagen über den Erwartungen: Von der APA befragte Analysten hatten im Durchschnitt einem Umsatz von 172,0 Mio. Euro, ein EBITDA von 22,0 Mio. Euro, ein EBIT von 14,4 Mio. Euro und einen Nettogewinn von 10,0 Mio. Euro prognostiziert. (apa/red)