Autozulieferer

Polytec hat das Geschäft des deutschen Zulieferers Wayand im Visier

Der oberösterreichische Hersteller will sich das operative Geschäft des insolventen deutschen Autozulieferers Wayand schnappen. Der Kaufvertrag zur Übernahme sei bereits fixiert, heißt es in Hörsching. Wayand zählt 400 Mitarbeiter.

Der oberösterreichische Autozulieferer Polytec will sich das operative Geschäft der insolventen deutschen Firma Wayand schnappen. Der Kaufvertrag zur Übernahme des Geschäftsbereichs Automotive sei abgeschlossen worden, teilte die Polytec Group mit. Zum Kaufpreis wollte das Unternehmen auf APA-Anfrage keine Angaben machen.

Ausbau im Geschäftsbereich Car Styling

"Das ist jetzt nur die Vertragsunterschrift - da sind noch andere Themen, die an den Geschäftsabschluss geknüpft sind", erklärte ein Unternehmenssprecher. Das Closing der Transaktion erfolge voraussichtlich Anfang September - vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung sowie der Erfüllung weiterer aufschiebender Bedingungen. "Dann werden wir mehr Details bekanntgeben." Die Übernahme soll die Marktposition in Europa und den Geschäftsbereich Car Styling stärken, hieß es. Wayand produziert unter anderem Kunststoffteile für europäische Autohersteller.

Eckdaten zu Wayand

Das deutsche Unternehmen mit Sitz in Idar-Oberstein im westdeutschen Bundesland Rheinland-Pfalz beschäftigt den Angaben zufolge derzeit 400 Mitarbeiter und soll Polytec im Geschäftsjahr 2020 einen zusätzlichen Umsatz von rund 50 Mio. Euro bringen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten die Oberösterreicher einen Umsatz von 636 Mio. Euro. (apa/red)

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