Maschinenbau

Pöttinger Landmaschinen baut neues Werk

Das Familienunternehmen Pöttinger baut massiv aus, um Engpässe zu beseiigen: Der oberösterreichische Hersteller investiert 120 Millionen Euro in ein neues Werk im Industriepark Stritzing sowie in eine neue Halle im Stammwerk in Grieskirchen.

Baumaschinen Maschinenbau Pöttinger

Der Landmaschinenhersteller Pöttinger mit Sitz in Grieskirchen (OÖ) will mit einer Investition von 120 Millionen Euro Engpässe beseitigen. Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" berichten, soll ab 2017/18 um 100 Mio. Euro ein neues Werk im Industriepark Stritzing entstehen. Zudem wird 2016 im Stammwerk eine 10.000 Quadratmeter große Halle um 20 Mio. Euro errichtet.

Das Behördenverfahren für eine neue Landmaschinenfabrik im Westen Grieskirchens ist eingeleitet. "Wir werden auf die Anrainer zugehen und sind sehr zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingt", erklärte der technische Geschäftsführer Klaus Pöttinger.

Das Familienunternehmen müsse seine Kapazitäten dringend erweitern. "Unser Umsatz ist im Vorjahr weiter gestiegen. Wir haben heuer nicht alle Kundenaufträge vor Beginn der Saison abwickeln können. Das ist bedrohlich." Obwohl der Landtechnikmarkt schrumpfe, wachse Pöttinger in der EU und auch in Nordamerika.

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Ausbau auch am Standort in Deutschland

Zuletzt wurde das deutsche Werk Bernburg ausgebaut. Mit den Investitionen in Österreich werden laut Pöttinger die Platzreserven restlos ausgeschöpft. In dem neuen Werk in Stritzing in St. Georgen bei Grieskirchen sollen rund 800 Mitarbeiter Ladewagen und Ballenpressen bauen.

Auch ein zentrales Ersatzteillager ist dort geplant. Der Landmaschinenhersteller hat mit rund 1.600 Mitarbeitern seinen Umsatz 2013/14 (per Ende Juli) von 303 auf 314 Mio. Euro gesteigert. Umsatzziel sind laut den "Oberösterreichischen Nachrichten" mittelfristig 450 Millionen Euro. (apa)

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