Metallindustrie

Plansee baut aus: Ceratizit übernimmt die Hälfte von Stadler Metalle

Ceratizit, die auf Hartmetalle spezialisierte Firmentochter des Tiroler Unternehmens Plansee, übernimmt die Hälfte der Anteile am deutschen Metallverarbeiter Stadler Metalle. Diese Firma ist auf Sortierung und Aufbereitung von Altmetallen sowie auf Recycling von Werkzeug spezialisiert.

Ceratizit, der Hartmetallspezialist in der Tiroler Plansee-Gruppe, beteiligt sich am deutschen Unternehmen Stadler Metalle. Ceratizit übernimmt 50 Prozent der Anteile des Altmetallaufbereiters Stadler Metalle.

Vorstand Karlheinz Wex: "Nachfrage nach Wolfram und Kobalt nimmt zu"

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Zudem stehe die Transaktion unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

Stadler biete eine breite Palette an Leistungen wie Ankauf, Analyse, Sortierung und Aufbereitung von Sekundärrohstoffen. Ein starker Fokus liege auf dem Recycling von Hartmetall-Werkzeug.

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"Die Nachfrage nach Wolfram und Kobalt nimmt stetig zu", so Plansee-Group-Vorstand Karlheinz Wex. Diese Werkstoffe seien aber für die Herstellung von Hartmetall-Werkzeug unverzichtbar. Mit Stadler könne man künftig "noch stärker" auf das Recycling von Hartmetall-Werkzeugen setzen. (apa/red)

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