Luftfahrt

Piloten der Lauda-Konzernmutter Ryanair planen Streik

Die Piloten des irischen Billigfliegers Ryanair, dem in Wien auch die Gesellschaft Lauda gehört, wollen für zwei volle Tage die Arbeit niederlegen. Sie protestieren gegen niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen.

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Die irischen Piloten der Billigfluggesellschaft Ryanair wollen für 48 Stunden die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Forsa kündigte Streiks für den 22. und 23. August an. Die Piloten fordern demnach mehr Gehalt sowie bessere Arbeitsbedingungen.

Die Ryanair-Piloten in Großbritannien hatten ebenfalls mehrtägige Streiks angekündigt. Sie wollen wie ihre irischen Kollegen am 22. und 23. August sowie zusätzlich von 2. bis 4. September in den Ausstand treten.

Ryanair steht wegen der starken Konkurrenz, höherer Ausgaben für Treibstoff und Personal sowie aufgrund der Unsicherheiten rund um den Brexit unter Druck. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs von April bis Ende Juni war der Gewinn des Unternehmens im Vorjahresvergleich um 21 Prozent auf 243 Millionen Euro eingebrochen.

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Drohungen gegen Mitarbeiter in Österreich vorerst vom Tisch

In Österreich, wo Ryanair die Fluggesellschaft Laudamotion (Lauda) besitzt, sind Kampfmaßnahmen vorerst vom Tisch. In strittigen Dienstrechtsfragen wurde eine Einigung erzielt, damit sind aktuell auch angedrohte Kündigungen von Lauda-Crews kein Thema mehr. (afp/apa/red)

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