Erdölförderung

Petro Welt Technologies legt beim Gewinn zu

Die frühere Catoil hat in den ersten drei Quartalen um fast ein Viertel mehr Gewinn erzielt als vor einem Jahr. Der Konzern unter der Leitung des Russen Yury Semenov macht aktuell einen Großteil seiner Geschäfte in Russland und Zentralasien.

Die Petro Welt Technologies, die frühere C.A.T. oil AG, hat bis September um fast ein Viertel mehr Gewinn erzielt als vor einem Jahr und behält auch den operativen Ausblick für das Gesamtjahr bei. Zum Wachstum beigetragen hätten heuer die geografische Expansion in Sibirien und die südliche Orenburg-Region sowie die Übernahme einer Fracturing-Firma in Kasachstan im September.

Das Konzernergebnis stieg in den ersten drei Quartalen um 22,6 Prozent auf 28,0 Mio. Euro. Die Umsätze in Rubel wuchsen um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleich, in Euro sanken sie aber um 10,4 Prozent auf 228,2 Mio. Euro, weil die russische Währung in der Zeit um 15,1 Prozent abwertete, wie Petro Welt Technologies mitteilt. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet das Management Umsätze von rund 295 bis 300 Mio. Euro.

Das EBIT verharrte bei 33,7 (34,1) Mio. Euro, die EBIT-Marge legte entsprechend dem Umsatzrückgang auf 14,8 (13,4) Prozent zu. Für das Gesamtjahr hofft die Gesellschaft auf eine EBIT-Marge von 13 bis 15 Prozent und ein operatives Betriebsergebnis von 39 bis 41 Mio. Euro, nach dem ersten Halbjahr hatte der Ausblick auf 38 bis 40 Mio. Euro gelautet. Das EBITDA sank bis September um 2,7 Prozent auf 65,6 (67,4) Mio. Euro, die Marge stieg auf 28,7 (26,5) Prozent. Der Mitarbeiterstand lag heuer im Berichtszeitraum im Schnitt bei 3.224 (3.311).

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Die Eigenkapitalquote wurde von 48,3 auf 53,9 Prozent verbessert, die Liquidität kletterte auf 85,8 Mio. Euro, mehr als doppelt so viel (+113 Prozent) wie Ende 2015. Eineinhalb Jahre nach der Übernahme der Führung der Gesellschaft habe man bei schwierigsten Rahmenbedingungen mit der Reorganisation der Gesellschaft und dem Erreichen einer zufriedenstellenden Profitabilität wichtige Ziele erreicht, so CEO Yury Semenov in einer Aussendung. (apa/red)

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