OMV-Aufsichtsrat

Peter Löscher hat bei der OMV die Nachfolge von Peter Oswald angetreten

Der frühere Siemens-Konzernchef Peter Löscher (58) wurde von der Hauptversammlung als neuer Aufsichtsratschef der OMV bestätigt und tritt sein Amt an. Neu im Gremium sind auch Auch Marc Hall, Karl Rose und IPIC-Vertreter Ahmed Matar Al Mazrouei.

Der frühere Siemens-Konzernchef Peter Löscher (58) wird neuer Aufsichtsratschef des teilstaatlichen österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV. Löscher wurde kürzlich von der OMV-Hauptversammlung in den Aufsichtsrat gewählt und folgt Mondi-Chef Peter Oswald nach, der Anfang März überraschend seinen Abgang aus dem OMV-Aufsichtsgremium angekündigt und mit Zeitmangel begründet hatte.

Mehr dazu hier: Paukenschlag im Aufsichtsrat der OMV - Peter Oswald geht >>

Löscher war von 2007 bis Juli 2013 Vorstandschef des deutschen Siemens-Konzerns und ist derzeit Verwaltungsratspräsident der Sulzer AG, die zur Schweizer Renova-Holding des russischen Industriellen Viktor Vekselberg gehört. Auch Ex-OMV-Chef Gerhard Roiss sitzt im Sulzer-Verwaltungsrat.

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Aus dem OMV-Aufsichtsrat ausgeschieden sind nach der heutigen Hauptversammlung neben Oswald auch Allianz-Österreich-Chef Wolfram Littich und Ex-RBI-Chef Herbert Stepic.

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Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden der frühere OMV-Vorstand Marc Hall (58) - er war zuletzt drei Jahre lang Vorstand der Wiener Stadtwerke - und der Energieexperte Karl Rose (54) von der Karl-Franzens-Universität in Graz sowie für den Kernaktionär IPIC Ahmed Matar Al Mazrouei (44). Mazrouei ist CEO der EmiratesLNG, an der die IPIC mit 50 Prozent beteiligt ist.

Löscher wurde bis zur Hauptversammlung im Jahr 2020 in den Aufsichtsrat gewählt, alle anderen neuen Aufsichtsräte ein Jahr kürzer. (apa/red)

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